Kleine Lebensretter: wozu braucht man überhaupt einen Rauchmelder?

 

Wenn Sie sich fragen, wie ein kleines Gerät Sie, Ihre Familie und Ihr Eigentum retten erzählen wir Ihnen sehr gerne über Rauchmelder.

 

Was ist ein Rauchmelder?

Hierbei handelt es sich um kleine Geräte, die stets auf Ihren Seelenfrieden achten. Sie kosten nicht viel, bringen aber enormen Nutzen. Rauchmelder sind mit einer speziellen Technologie ausgestattet und reagieren auf Feuer oder Rauch. Dabei alarmieren Sie laut und piepen. Auch wenn Sie schlafen, können Sie den Rauchmelderalarm hören und entkommen, ohne mitten in der Nacht ertappt zu werden.

 

Ist es in Deutschland pflichtig, zu Hause einen Rauchmelder zu haben?

Die Antwort lautet definitiv ja. Einen Rauchwarnmelder zuhause zu haben wird zu einer Pflicht in allen Bundesländer.

Seit der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ im Jahr 2000 präsentiert wurde, hat sich die Anzahl der durch Brände verursachten Todesfälle halbiert. Aber es kann immer besser sein. Jedes Jahr sterben Hunderte von Menschen an den Folgen von Bränden, Tausende von Menschen bekommen unterschiedlich schwere Verbrennungen.

Die Bundesregierung hat deshalb den Brandschutz zur Pflicht gemacht. Bis 2020 müssen Rauchmelder in allen Wohnungen vorhanden sein – unabhängig davon, ob es um Altbauten oder Neubauten handelt. Rauchmelderpflicht funktioniert in allen 16 Bundesländern. In einigen Teilen Deutschlands wie Brandenburg gibt es noch einige Ausnahmen. Die Altbauten unterliegen einer Übergangszeit in Berlin, damit Brandschutzsystemen richtig angebracht werden können. Bis zum Ende 2020 werden jedoch ausnahmslos alle Häuser durch die Installation von Rauchmeldern gesichert sein.

 

Wie wähle ich einen geeigneten Rauchmelder aus?

Bevor Sie ein Gerät kaufen, müssen Sie sicherstellen, dass Sie einen guten Rauchmelder wählen, der Ihnen sehr lange hält. Hier sind einige Schritte, die Ihnen helfen, die richtige Wahl zu treffen und sich nicht in der Vielfalt der Rauchmelder zu verlieren.

 

1. Bestimmen Sie die gewünschte Art von dem Rauchwarnmelder

Wird Ihr Sensor im Schlafzimmer oder in der Küche hängen? Sollte es auf Brandauch oder Temperaturänderungen reagieren? Wird der Sensor an der Decke verschraubt oder mit einem Magneten an der Oberfläche befestigt? Die Antworten auf diese Fragen bestimmen, welchen Warnmelder Sie benötigen.

Ihr Rauchmelder kann direkt auf Rauch oder Flammen reagieren, er kann sich auf die Temperatur oder das Kohlendioxid in der Luft konzentrieren.

Für gewöhnliche Räume empfehlen wir Ihnen, einen Rauchwarnmelder zu kaufen, der auf Rauch reagiert, da in vielen Situationen ein Feuer mit dem Verfall des Objekts und der Rauchentwicklung beginnt.

 

2. Bestimmen Sie die Art der Stromversorgung für Ihren Rauchmelder.

Wenn es die Umstände in Ihrem Zuhause erlauben, können Sie einen Rauchmelder mit Kabel und Stromversorgung kaufen. Zu den Vorteilen dieses Typs gehört die Tatsache, dass Sie sich über viele Jahre keine Gedanken über den Batteriewechsel machen müssen.

Sie können auch einen Rauchmelder kaufen, der mit Batterien betrieben wird. Viele Hersteller produzieren Sensoren mit einem eingebauten Akku, der für eine Betriebsdauer von 10 Jahren ausgelegt ist. Einer der Vorteile eines solchen Rauchmelders besteht darin, dass er auch dann funktioniert, wenn die Stromversorgung im Haus unterbrochen ist. Wir empfehlen außerdem den Kauf eines Rauchmelders mit Lichtsensor, der im Falle eines Stromausfalls sichtbar wäre.

 

3. Überprüfen Sie die Qualität des Geräts.

Damit der Rauchmelder Sie lange schützt, muss das Gerät von hoher Qualität sein. Diese kann dank des Stiftung Warentests festgestellt werden. Rauchmelder, die diesen Test erfolgreich bestehen, erhalten eine Auszeichnung. Sie können den Buchstaben Q auf der Verpackung und auf dem Korpus des Warnmelders selbst sehen. Ein solches Gütezeichen stellt in der Regel sicher, dass das Gerät Ihnen den gesamten Zeitraum ohne Beanstandungen zur Verfügung steht. Unter den zertifizierten Rauchmeldern mit dem Buchstaben Q finden Sie Modelle, bei denen Preis und Qualität optimal aufeinander abgestimmt sind.

 

So installieren Sie einen Rauchmelder

Die erste Verteidigungslinie, die Sie und Ihre Familie vor einem Brand warnt, ist ein Rauchmelder. Einige Faktoren, die beim Kauf eines Rauchmelders berücksichtigt werden müssen, sind der Typ des Melders, der Installationsort, die Anzahl der in Ihrem Haus benötigten Rauchwarnmelder und die allgemeine Wartung des Alarms. Nachfolgend finden Sie hilfreiche Tipps zur Auswahl des richtigen Rauchmelders für Ihr Zuhause und Ihre Familie.

 

1. Wählen Sie Ihren Rauchmelder

Wie erwähnt, es gibt viele verschiedene Arten von Rauchmeldern, aus denen Sie auswählen können. Verschiedene Modelle verfügen über unterschiedliche Funktionen wie 10-Jahres-Rauchmelder, kombinierte Rauch- und Kohlenmonoxidmelder, batteriebetriebene und festverdrahtete Melder. Wenn sie Zweifel haben, welche Art des Rauchmelders für Ihren Haus gut geeignet ist, können sie sich gerne an den Spezialisten wenden.

 

2. Entscheiden Sie, wo Rauchmelder installiert werden sollen

Laut der Brandschutzanleitung sollten Rauchmelder auf jeder Ebene Ihres Hauses, in jedem Schlafzimmer und außerhalb jedes Schlafbereichs installiert werden. Um Fehlalarme zu vermeiden, sollten die Alarme mindestens 3 m von den Kochgeräten entfernt installiert werden. Stellen Sie den Rauchmelder bei der Installation an der Decke oder hoch an der Wand auf, da Rauch immer aufsteigt. Wenn Sie einen Alarm hoch an der Wand installieren, sollte er nicht weiter als 30 cm von der Decke entfernt sein. Vermeiden Sie außerdem die Montage von Rauchdetektoren in der Nähe von Fenstern oder Luftkanälen, da dies deren Leistung beeinträchtigen könnte.

 

3. Bringen Sie Ihren Rauchmelder an

Zur Installation Ihres Alarms benötigen Sie einen Bleistift, einen Bohrer (mit einem 3/16 ”- oder 5 mm-Bohrer), einen Kreuzschlitzschraubendreher und einen Hammer. Markieren Sie zu Beginn der Installation die Bohrpunkte an der Decke mindestens 20 cm von der nächsten Wand entfernt. Bohren Sie als Nächstes Löcher, befestigen Sie das Gerät an der Montagehalterung und drehen Sie den Rauchmelder in Position. Schrauben Sie die Grundplatte auf und legen Sie die erforderlichen Batterien ein.

Es ist auch möglich, bei der Montage eine Magnettechnologie oder Klebepads zu verwenden.

 

In welchen Zimmern müssen die Rauchmelder installiert werden und wie viele braucht man im Haus

Wo und in welchen Räumen sollten Rauchmelder am besten installiert werden? Gemäß den staatlichen Vorschriften muss in jedem Schlafzimmer ein Rauchwarnmelder angebracht werden. In Baden-Württemberg ist auch vorgesehen, dass Rauchmelder in jedem Raum angemacht werden, in dem Sie schlafen können. Kinderzimmer und Gästezimmer gehören dazu. Wenn Sie in Berlin leben, müssen Sie Rauchmelder auch in den Wohn- und Aufenthaltsräumen einrichten. Rauchwarnmelder müssen auch in den Fluren entlang des Fluchtwegs angebracht werden.

 

Sollte ich einen Rauchmelder auch in der Küche anbringen?

Obwohl etwa ein Drittel aller Brände in der Küche auftreten, raten wir Ihnen, keinen klassischen Rauchmelder in der Küche zu installieren. Da beim Kochen oder Abwaschen Dampf aufsteigen kann, kann dies zu einem Fehlalarm führen. Wenn Sie das Haus nicht jedes Mal verlassen möchten, nachdem Schnitzel in der Pfanne gebrannt wurden, benötigen Sie einen speziellen Sensor für die Küche. Ein solcher Sensor ist magnetisch an der Haube angebracht und seine Funktionsweise unterscheidet sich geringfügig von der des klassischen Rauchwarnmelders.

 

Ich möchte einen Rauchmelder in die Garage anbringen, wäre es richtig?

Jeder möchte sein Eigentum so gut wie möglich schützen. Dies gilt auch für den Brandschutz. Wenn Sie Ihr Auto und die in der Garage aufbewahrten Gegenstände schützen möchten, müssen Sie sich natürlich etwas einfallen lassen. Aber wie bei der Küche raten wir dringend vom Kauf eines herkömmlichen Rauchmelders ab. Ein System mit Fotozelle und Infrarotlicht erkennt andere Faktoren möglicherweise nicht richtig. In der Garage ist immer viel Staub, manchmal gibt es Insekten oder Abgase aus dem Auto. Wenn etwas davon in den Rauchmelder gelangt, kann es ohne Grund zu quietschen beginnen. Für eine Garage wäre ein Flammenmelder oder Brandmelder gut, der direkt auf ein Feuer reagiert und nicht auf Rauch. Aber am besten vor dem Kauf einen Fachmann konsultieren.

 

Kann Zigarettenrauch den Rauchmelder auslösen?

Wenn Sie sich jetzt fragen, ob sie einen Rauchmelder in dem Raum anbringen sollen, wo sie rauchen, und ob sich das Alarmsignal von dem Zigarettenrauch auslösen kann, können wir Ihnen dabei helfen.

Die Antwort kann jedoch kaum eindeutig sein. Bei dem normalen Rauchen beziehungsweise einem angemessenen Zigarettenkonsum lässt sich der Rauchwarnmelder nicht auslösen. Wenn jedoch in einem Raum viele Menschen intensiv rauchen oder Rauch direkt auf den Rauchmelder geblasen wird, kann natürlich ein Alarmsignal ausgelöst werden. Die Rauchwarnmelder haben für solchen Fall eine Stummfunktion. Wenn sie den Button auf dem Rauchmelder drücken, wird dieser für 10 Minuten deaktiviert oder auf stumm gesetzt. Kümmern Sie sich darum, damit das Zimmer dann gut gelüftet wird.

 

Wo kann man am besten den richtigen Rauchmelder kaufen und wie viel kostet er?

Bitte versuchen Sie nicht, extra zu sparen und einen gebrauchten Rauchmelder zu kaufen. Ohne Kaufdatum und Nutzungsdauer kann man sich nicht vorstellen, wie lange und unter welchen Bedingungen dieser Rauchwarnmelder verwendet wurde.

Gute Rauchmelder beginnen bei 20 Euro. Dies ist kein großer Preis, wenn es um Ihre Sicherheit für die nächsten 10 Jahre geht.

Kaufen Sie Rauchmelder nur an speziellen Orten, an denen es eine große Auswahl an Geräten gibt und an denen man Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht und ermitteln kann, welchen Sensor Sie für ihren Raum benötigen.